am Donnerstag, 14 Juni 2012. Verfasst in Veranstaltungen, News

Young Jobs Karriere mit Lehre

Alexander Giesinger im Gespräch

Der Baumeister Alexander Giesinger wusste schon früh, dass er in der Baubranche Fuß fassen möchte. Mittlerweile ist der 37-Jährige selbstständiger Baumeister bei Form4 und bildet zurzeit eine technische Zeichnerin aus.

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?
Form4: Architektur, Statik, Bauleitung
Das klingt nach einem umfassenden
Werdegang ...
Gewissermaßen ja. Zuerst suchte ich
mein Glück in der HTL für Maschinenbau.
Rasch stellte sich heraus, dass mir
ausschließlich trockene Theorie nicht
zusprach. Ich entschied mich eine Maurerlehre
zu beginnen. Meine Lehrzeit war
durchwegs eine schöne, wenn auch harte
Zeit. Während meiner drei Lehrjahre
traf ich den Entschluss, Baumeister zu
werden.
Welche Schritte setzten Sie, um
an Ihr Karriereziel zu gelangen?
Nach Abschluss der Lehre und zwei Jahren
in der Arbeitswelt besuchte ich die

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?
Form4: Architektur, Statik, Bauleitung

Das klingt nach einem umfassenden Werdegang ...
Gewissermaßen ja. Zuerst suchte ich mein Glück in der HTL für Maschinenbau.
Rasch stellte sich heraus, dass mir ausschließlich trockene Theorie nicht zusprach. Ich entschied mich eine Maurerlehre zu beginnen. Meine Lehrzeit war durchwegs eine schöne, wenn auch harte Zeit. Während meiner drei Lehrjahre traf ich den Entschluss, Baumeister zu werden.


Welche Schritte setzten Sie, um an Ihr Karriereziel zu gelangen?
Nach Abschluss der Lehre und zwei Jahren in der Arbeitswelt besuchte ich die Bauhandwerkerschule, umgangssprachlich „Polierschule“. Die Umstellung von der praktischen Arbeit in den theoretischen Schulalltag war nicht ganz einfach. Aber da ich mein Ziel immer vor Augen hatte, wusste ich mich zu motivieren. Während der Sommermonate arbeitete ich und in den Wintermonaten besuchte ich die Schule.


Haben Sie bleibende Erinnerungen aus dieser Schulphase?
Der Zusammenhalt und die Offenheit unserer Klassengemeinschaft sind mir besonders in Erinnerung geblieben.
Wir lernten in den Mittagspausen und griffen uns gegenseitig unter die Arme.
Unser Vorteil war, dass wir bereits erwachsen waren und wussten was wir erreichen wollten. Der Spaß blieb bei all dem nicht auf der Strecke.


Und wie ging es nach dem Abschluss weiter?
Nach einigen Jahren im Planungs- und Bauleitungsbereich sowie zahlreichen Fort- und Weiterbildungen entschied ich mich, die Baumeisterprüfung zu absolvieren. Mein Ziel war es, diese bis zu meinem 30. Geburtstag zu meistern. Das war dann auch der Fall.

Und dann kam die Selbstständigkeit?
Nein, davor machte ich noch ein paar Jahre Zwischenstopp bei einer großen Baufirma, um ausreichend Erfahrung zu sammeln. 2007 wagte ich dann den großen Schritt.


Und wie waren Ihre ersten Gehversuche im eigenen Betrieb?
Ich merkte rasch, dass ich mir über ganz neue Dinge Gedanken machen muss und noch viel zu lernen hatte. Aber es macht mir nach wie vor großen Spaß.


Was begeistert Sie an Ihrem Job?
Das besondere an meinem Beruf ist die „ausführende“ Arbeit. Ich bin froh, dass ich meinen Job von der Picke auf gelernt habe. Für die berufliche Laufbaubahn in unserer Branche war dies von enormem Vorteil. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, seinem eigenem Projekt beim wachsen zuzusehen. Seit meinen Lehrjahren habe ich nie einen anderen Job in Betracht gezogen.


Welche Eigenschaften sollte ein Lehrling in Ihrem Bereich mitbringen?
Ein Lehrling sollte einsatz- und lernwillig sein. Außerdem sind gute EDV-Kenntnisse und eine gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift wichtig. Es freut mich sehr, dass sich immer mehr Mädchen für unseren Bereich, speziell für den Job als technische Zeichnerin beigeistern können.
Die Baubranche hat sich durch den technischen Fortschritt beachtlich verändert und damit auch die Ansprüche an die Lehrlinge.

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